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Landessynode

 

Die Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens regelt in § 20 Absatz 3:
 
Bei der Berufung der übrigen zu berufenden Mitglieder ist die Vielgestaltigkeit des kirchlichen Lebens und der kirchlichen Aufgaben zu berücksichtigen, soweit sie sich nicht schon in den gewählten Mitgliedern der Landessynode darstellt. Insbesondere ist auch ein Vertreter des sorbischen Bevölkerungsteils zu berufen, wenn ein solcher nicht schon in die Landessynode gewählt ist.

 

Eine vergleichbare Regelung gab es wohl bereits in der Verfassung aus dem Jahre 1922.

 

Die Vertreter der Sorben in der Landessynode der Landeskirche Sachsens nach 1945 waren:

von 1948 bis 1958: Superintendent Gustav Mürbe, Hochkirch

von 1958 bis 1972: Superintendent Gerhard Wirth, Neschwitz

von 1972 bis 1973: Elisabeth Seiler, Buchhalterin aus Oberförstchen

von 1973 bis 1996: Kurt Lattke, Landwirt aus Preititz

von 1996 bis 2014: Andreas Wirth, Elektroingenieur aus Neschwitz

von 2014 bis 2020: Annemarie Simon, Religionspädagogin aus Truppen

seit 2020: Olaf Langner, Diplomingenieur aus Königswartha

 

von 1966 bis 1972: Karl Nali, Lehrer aus Bautzen: gewähltes Mitglied für den Kirchenbezirk Bautzen